Klinische Notizen zu medizinischen Codes. KI-basiert. Kostenlos.

MedAPI.ai ist ein KI-gestützter Dienst für medizinisches Coding — per Websuche und REST-API. Gedeckte Vorschläge aus offiziellen Systematik-Inhalten, validiert gegen die autoritative Datenbank.

Codierungssysteme

Semantisches RAG-Retrieval, gedeckte Code-Vorschläge mit Confidence-Werten und Validierung gegen die autoritative Datenbank — über die unterstützten Codierungssysteme hinweg.

API

POST /api/code und GET /api/describe — Integration in KIS, Abrechnung und Forschung.

F33.8

ICD-10-GM 2026

Sonstige rezidivierende depressive Störungen

Geschwistercodes

  • F33.0 – Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode
  • F33.1 – Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode
  • F33.2 – Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome
  • F33.3 – Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Symptomen
  • F33.4 – Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert
  • F33.9 – Rezidivierende depressive Störung, nicht näher bezeichnet

Vererbt von F33: Rezidivierende depressive Störung

Inklusion

  • Rezidivierende Episoden (F33.0 oder F33.1): depressive Reaktion
  • Rezidivierende Episoden (F33.0 oder F33.1): psychogene Depression
  • Rezidivierende Episoden (F33.0 oder F33.1): reaktive Depression
  • Saisonale depressive Störung

Exklusion

  • Rezidivierende kurze depressive Episoden F38.1

Definition

  • Hierbei handelt es sich um eine Störung, die durch wiederholte depressive Episoden (F32.-) charakterisiert ist. In der Anamnese finden sich dabei keine unabhängigen Episoden mit gehobener Stimmung und vermehrtem Antrieb (Manie). Kurze Episoden von leicht gehobener Stimmung und Überaktivität (Hypomanie) können allerdings unmittelbar nach einer depressiven Episode, manchmal durch eine antidepressive Behandlung mitbedingt, aufgetreten sein. Die schwereren Formen der rezidivierenden depressiven Störung (F33.2 und .3) haben viel mit den früheren Konzepten der manisch-depressiven Krankheit, der Melancholie, der vitalen Depression und der endogenen Depression gemeinsam. Die erste Episode kann in jedem Alter zwischen Kindheit und Senium auftreten, der Beginn kann akut oder schleichend sein, die Dauer reicht von wenigen Wochen bis zu vielen Monaten. Das Risiko, dass ein Patient mit rezidivierender depressiver Störung eine manische Episode entwickelt, wird niemals vollständig aufgehoben, gleichgültig, wie viele depressive Episoden aufgetreten sind. Bei Auftreten einer manischen Episode ist die Diagnose in bipolare affektive Störung zu ändern (F31.-).

Teil von: F33: Rezidivierende depressive Störung › F30-F39: Affektive Störungen › V: Psychische und Verhaltensstörungen