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Codierungssysteme

Semantisches RAG-Retrieval, gedeckte Code-Vorschläge mit Confidence-Werten und Validierung gegen die autoritative Datenbank — über die unterstützten Codierungssysteme hinweg.

API

POST /api/code und GET /api/describe — Integration in KIS, Abrechnung und Forschung.

F45.33

ICD-10-GM 2026

Somatoforme autonome Funktionsstörung: Atmungssystem

Atmungssystem

Geschwistercodes

  • F45.30 – Somatoforme autonome Funktionsstörung: Herz und Kreislaufsystem
  • F45.31 – Somatoforme autonome Funktionsstörung: Oberes Verdauungssystem
  • F45.32 – Somatoforme autonome Funktionsstörung: Unteres Verdauungssystem
  • F45.34 – Somatoforme autonome Funktionsstörung: Urogenitalsystem
  • F45.37 – Somatoforme autonome Funktionsstörung: Mehrere Organe und Systeme
  • F45.38 – Somatoforme autonome Funktionsstörung: Sonstige Organe und Systeme
  • F45.39 – Somatoforme autonome Funktionsstörung: Nicht näher bezeichnetes Organ oder System

Vererbt von F45.3: Somatoforme autonome Funktionsstörung

Inklusion

  • Da-Costa-Syndrom
  • Herzneurose
  • Magenneurose
  • Neurozirkulatorische Asthenie
  • Psychogene Formen: Aerophagie
  • Psychogene Formen: Colon irritabile
  • Psychogene Formen: Diarrhoe
  • Psychogene Formen: Dyspepsie
  • Psychogene Formen: Dysurie
  • Psychogene Formen: erhöhte Miktionshäufigkeit
  • Psychogene Formen: Flatulenz
  • Psychogene Formen: Husten
  • Psychogene Formen: Hyperventilation
  • Psychogene Formen: Pylorospasmen
  • Psychogene Formen: Singultus

Exklusion

  • Psychische und Verhaltenseinflüsse bei anderenorts klassifizierten Störungen oder Krankheiten F54

Definition

  • Die Symptome werden vom Patienten so geschildert, als beruhten sie auf der körperlichen Krankheit eines Systems oder eines Organs, das weitgehend oder vollständig vegetativ innerviert und kontrolliert wird, so etwa des kardiovaskulären, des gastrointestinalen, des respiratorischen oder des urogenitalen Systems. Es finden sich meist zwei Symptomgruppen, die beide nicht auf eine körperliche Krankheit des betreffenden Organs oder Systems hinweisen. Die erste Gruppe umfasst Beschwerden, die auf objektivierbaren Symptomen der vegetativen Stimulation beruhen wie etwa Herzklopfen, Schwitzen, Erröten, Zittern. Sie sind Ausdruck der Furcht vor und Beeinträchtigung durch eine(r) somatische(n) Störung. Die zweite Gruppe beinhaltet subjektive Beschwerden unspezifischer und wechselnder Natur, wie flüchtige Schmerzen, Brennen, Schwere, Enge und Gefühle, aufgebläht oder auseinander gezogen zu werden, die vom Patienten einem spezifischen Organ oder System zugeordnet werden.

Vererbt von F45: Somatoforme Störungen

Exklusion

  • Ausreißen der Haare F98.4-
  • Daumenlutschen F98.88
  • Dissoziative Störungen F44.-
  • Lallen F80.0
  • Lispeln F80.8
  • Nägelkauen F98.88
  • Psychologische oder Verhaltensfaktoren bei anderenorts klassifizierten Störungen und Krankheiten F54
  • Sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit F52.-
  • Ticstörungen (im Kindes- und Jugendalter) F95.-
  • Tourette-Syndrom F95.2
  • Trichotillomanie F63.3

Kodierhinweis

  • Für die Anwendung der Schlüsselnummer F45.41 sind die vorgenannten Kriterien nicht heranzuziehen. Für die Anwendung dieser Kategorie gelten die im Hinweistext der Schlüsselnummer aufgeführten Kriterien.

Definition

  • Das Charakteristikum ist die wiederholte Darbietung körperlicher Symptome in Verbindung mit hartnäckigen Forderungen nach medizinischen Untersuchungen trotz wiederholter negativer Ergebnisse und Versicherung der Ärzte, dass die Symptome nicht körperlich begründbar sind. Wenn somatische Störungen vorhanden sind, erklären sie nicht die Art und das Ausmaß der Symptome, das Leiden und die innerliche Beteiligung des Patienten.

Teil von: F45.3: Somatoforme autonome Funktionsstörung › F45: Somatoforme Störungen › F40-F48: Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen › V: Psychische und Verhaltensstörungen