Klinische Notizen zu medizinischen Codes. KI-basiert. Kostenlos.

MedAPI.ai ist ein KI-gestützter Dienst für medizinisches Coding — per Websuche und REST-API. Gedeckte Vorschläge aus offiziellen Systematik-Inhalten, validiert gegen die autoritative Datenbank.

Codierungssysteme

Semantisches RAG-Retrieval, gedeckte Code-Vorschläge mit Confidence-Werten und Validierung gegen die autoritative Datenbank — über die unterstützten Codierungssysteme hinweg.

API

POST /api/code und GET /api/describe — Integration in KIS, Abrechnung und Forschung.

F62

ICD-10-GM 2026

Andauernde Persönlichkeitsänderungen, nicht Folge einer Schädigung oder Krankheit des Gehirns

Untergeordnete Codes

  • F62.0 – Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung
  • F62.1 – Andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Krankheit
  • F62.8 – Sonstige andauernde Persönlichkeitsänderungen
  • F62.9 – Andauernde Persönlichkeitsänderung, nicht näher bezeichnet

Geschwistercodes

  • F60 – Spezifische Persönlichkeitsstörungen
  • F61 – Kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen
  • F63 – Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle
  • F64 – Störungen der Geschlechtsidentität
  • F65 – Störungen der Sexualpräferenz
  • F66 – Psychische und Verhaltensstörungen in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung und Orientierung
  • F68 – Andere Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • F69 – Nicht näher bezeichnete Persönlichkeits- und Verhaltensstörung

Exklusion

  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns F07.-

Definition

  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen ohne vorbestehende Persönlichkeitsstörung nach extremer oder übermäßiger, anhaltender Belastung oder schweren psychiatrischen Krankheiten. Diese Diagnosen sollten nur dann gestellt werden, wenn Hinweise auf eine eindeutige und andauernde Veränderung in der Wahrnehmung sowie im Verhalten und Denken bezüglich der Umwelt und der eigenen Person vorliegen. Die Persönlichkeitsänderung sollte deutlich ausgeprägt sein und mit einem unflexiblen und fehlangepassten Verhalten verbunden sein, das vor der pathogenen Erfahrung nicht bestanden hat. Die Änderung sollte nicht Ausdruck einer anderen psychischen Störung oder Residualsymptom einer vorangegangenen psychischen Störung sein.

Teil von: F60-F69: Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen › V: Psychische und Verhaltensstörungen