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Codierungssysteme

Semantisches RAG-Retrieval, gedeckte Code-Vorschläge mit Confidence-Werten und Validierung gegen die autoritative Datenbank — über die unterstützten Codierungssysteme hinweg.

API

POST /api/code und GET /api/describe — Integration in KIS, Abrechnung und Forschung.

F98.49

ICD-10-GM 2026

Stereotype Bewegungsstörungen: Ohne Angabe einer Selbstverletzung

Ohne Angabe einer Selbstverletzung

Geschwistercodes

  • F98.40 – Stereotype Bewegungsstörungen: Ohne Selbstverletzung
  • F98.41 – Stereotype Bewegungsstörungen: Mit Selbstverletzung

Vererbt von F98.4: Stereotype Bewegungsstörungen

Inklusion

  • Stereotypie/abnorme Gewohnheit

Exklusion

  • Abnorme unwillkürliche Bewegungen R25.-
  • Bewegungsstörungen organischer Ursache G20-G25
  • Daumenlutschen F98.88
  • Nägelbeißen F98.88
  • Nasebohren F98.88
  • Stereotypien als Teil einer umfassenderen psychischen Störung F00-F95
  • Ticstörungen F95.-
  • Trichotillomanie F63.3

Definition

  • Willkürliche, wiederholte, stereotype, nicht funktionale und oft rhythmische Bewegungen, die nicht Teil einer anderen psychischen oder neurologischen Krankheit sind. Wenn solche Bewegungen als Symptome einer anderen Störung vorkommen, soll nur die übergreifende Störung kodiert werden. Nichtselbstbeschädigende Bewegungen sind z.B.: Körperschaukeln, Kopfschaukeln, Haarezupfen, Haaredrehen, Fingerschnipsgewohnheiten und Händeschütteln. Stereotype Selbstbeschädigungen sind z.B.: Wiederholtes Kopfanschlagen, Ins-Gesicht-Schlagen, In-die-Augen-Bohren und Beißen in Hände, Lippen oder andere Körperpartien. Alle stereotypen Bewegungsstörungen treten am häufigsten in Verbindung mit Intelligenzminderung auf; wenn dies der Fall ist, sind beide Störungen zu kodieren. Wenn das Bohren in den Augen bei einem Kind mit visueller Behinderung auftritt, soll beides kodiert werden: das Bohren in den Augen mit F98.4- und die Sehstörung mit der Kodierung der entsprechenden somatischen Störung.

Vererbt von F98: Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

Exklusion

  • Emotional bedingte Schlafstörungen F51.-
  • Geschlechtsidentitätsstörung des Kindesalters F64.2
  • Kleine-Levin-Syndrom G47.8
  • Perioden von Atemanhalten R06.88
  • Zwangsstörung F42.-

Definition

  • Dieser heterogenen Gruppe von Störungen ist der Beginn in der Kindheit gemeinsam, sonst unterscheiden sie sich jedoch in vieler Hinsicht. Einige der Störungen repräsentieren gut definierte Syndrome, andere sind jedoch nicht mehr als Symptomkomplexe, die hier aber wegen ihrer Häufigkeit und ihrer sozialen Folgen und weil sie anderen Syndromen nicht zugeordnet werden können, aufgeführt werden.

Teil von: F98.4: Stereotype Bewegungsstörungen › F98: Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend › F90-F98: Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend › V: Psychische und Verhaltensstörungen