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Codierungssysteme

Semantisches RAG-Retrieval, gedeckte Code-Vorschläge mit Confidence-Werten und Validierung gegen die autoritative Datenbank — über die unterstützten Codierungssysteme hinweg.

API

POST /api/code und GET /api/describe — Integration in KIS, Abrechnung und Forschung.

S20-S29

ICD-10-GM 2026

Verletzungen des Thorax

Untergeordnete Codes

  • S20 – Oberflächliche Verletzung des Thorax
  • S21 – Offene Wunde des Thorax
  • S22 – Fraktur der Rippe(n), des Sternums und der Brustwirbelsäule
  • S23 – Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern im Bereich des Thorax
  • S24 – Verletzung der Nerven und des Rückenmarkes in Thoraxhöhe
  • S25 – Verletzung von Blutgefäßen des Thorax
  • S26 – Verletzung des Herzens
  • S27 – Verletzung sonstiger und nicht näher bezeichneter intrathorakaler Organe
  • S28 – Zerquetschung des Thorax und traumatische Amputation von Teilen des Thorax
  • S29 – Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen des Thorax

Inklusion

  • Verletzungen: Interskapularregion
  • Verletzungen: Mamma
  • Verletzungen: Thorax (-Wand)

Exklusion

  • Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Bronchus T17.5
  • Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Lunge T17.8
  • Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Ösophagus T18.1
  • Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Trachea T17.4
  • Erfrierungen T33-T35
  • Fraktur der Wirbelsäule o.n.A. T08.-
  • Insektenbiss oder -stich, giftig T63.4
  • Verbrennungen und Verätzungen T20-T32
  • Verletzungen: Achselhöhle S40-S49
  • Verletzungen: Klavikula S40-S49
  • Verletzungen: Schulter S40-S49
  • Verletzungen: Skapularregion S40-S49
  • Verletzungen: Rückenmark o.n.A. T09.3
  • Verletzungen: Rumpf o.n.A. T09.-

Kodierhinweis

  • Benutze für vollstationär im Krankenhaus behandelte Personen eine zusätzliche Schlüsselnummer (U69.9!), um eine im Krankenhaus erworbene Verletzung anzugeben.

Vererbt von XIX: Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen

Exklusion

  • Geburtstrauma beim Neugeborenen P10-P15
  • Frakturheilung in Fehlstellung M84.0-
  • Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] M84.1-
  • Pathologische Fraktur M84.4-
  • Pathologische Fraktur bei Osteoporose M80.-
  • Stressfraktur M84.3-
  • Verletzungen der Mutter unter der Geburt O70-O71

Einführung

  • In diesem Kapitel wird Teil S zur Kodierung unterschiedlicher Verletzungen einzelner Körperregionen benutzt. Teil T dient zur Kodierung von Verletzungen mehrerer oder nicht näher bezeichneter Körperregionen, aber auch zur Verschlüsselung von Vergiftungen sowie von bestimmten anderen Folgen äußerer Ursachen. In der Überschrift von Kategorien, die Verletzungen mehrerer Lokalisationen aufführen, bedeutet das Wort "mit", dass beide Regionen betroffen sind, während das Wort "und" bedeutet, dass eine der beiden oder beide Regionen betroffen sind. Das Prinzip der multiplen Verschlüsselung von Verletzungen sollte befolgt werden, wo immer dies möglich ist. Kombinationskategorien für multiple Verletzungen sollen benutzt werden, wenn die einzelnen Zustände unzureichend bezeichnet sind oder wenn zur primären Klassifizierung die Angabe einer einzelnen Schlüsselnummer geeigneter erscheint. Ansonsten sollten die einzelnen Verletzungen getrennt verschlüsselt werden. Die Regeln und Richtlinien zur Verschlüsselung der Morbidität oder Mortalität in Band 2 (Regelwerk) sollten ebenfalls herangezogen werden. Teil S und die Schlüsselnummern T00-T14 sowie T90-T98 enthalten auf der dreistelligen Ebene die Art der Verletzung, wie nachstehend aufgeführt: Oberflächliche Verletzung , einschließlich: Blasenbildung (nichtthermisch) Insektenbiss oder -stich (ungiftig) Prellung [Kontusion], einschließlich Quetschwunde und Hämatom Schürfwunde Subkutanes (geschlossenes) Décollement Verletzung durch oberflächlichen Fremdkörper (Splitter) ohne größere offene Wunde Offene Wunde , einschließlich: Risswunde Schnittwunde Stichwunde: mit (penetrierendem) Fremdkörper (außer bei Beteiligung tieferer Strukturen) o.n.A. Tierbiss Fraktur , einschließlich: Dislokationsfraktur Geschlossene: einfache Fraktur eingekeilte Fraktur Elevationsfraktur Fissur Grünholzfraktur Impressionsfraktur Längsfraktur Spiralfraktur Torsionsfraktur traumatische Epiphysenlösung Trümmerfraktur mit oder ohne verzögerte Heilung
  • Knochenkontusion [bone bruise] - Für den Gebrauch der entsprechenden Kategorien sind in der stationären Versorgung die Deutschen Kodierrichtlinien heranzuziehen.
  • Luxationsfraktur Offene: Durchspießungsfraktur Fraktur mit Fremdkörper infizierte Fraktur komplizierte Fraktur Lochfraktur Schussfraktur mit oder ohne verzögerte Heilung Exkl.: Frakturheilung in Fehlstellung M84.0- Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] M84.1- Pathologische Fraktur M84.4- Pathologische Fraktur bei Osteoporose M80.- Stressfraktur M84.3- Luxation, Verstauchung und Zerrung , einschließlich: Abriss Distorsion Riss Traumatisch: Hämarthros Riss Ruptur Subluxation Verstauchung Zerrung Gelenk (-Kapsel) Knorpel Ligament Verletzung der Nerven und des Rückenmarkes , einschließlich: Kontinuitätsverletzung des Rückenmarkes und der Nerven Rückenmarkläsion, komplett oder inkomplett Traumatisch: Hämatomyelie Lähmung (vorübergehend) Nervendurchtrennung Paraplegie Tetraplegie Verletzung von Blutgefäßen , einschließlich: Abriss Riss Schnittverletzung Traumatisch: Aneurysma oder Fistel (arteriovenös) arterielles Hämatom Ruptur Blutgefäße
  • Verletzung von Muskeln und Sehnen , einschließlich: Abriss Riss Schnittverletzung Traumatische Ruptur Verstauchung Zerrung Sehne, Muskel oder Faszie
  • Zerquetschung , einschließlich: Crush-Verletzung Zermalmung Traumatische Amputation Verletzung innerer Organe , einschließlich: Explosionstrauma Kontusion Prellung Rissverletzung Traumatisch: Hämatom Riss Ruptur Stichverletzung Zerquetschung innere Organe Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen

Teil von: XIX: Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen