T80-T88ICD-10-GM 2026
Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, anderenorts nicht klassifiziert
Untergeordnete Codes
T80– Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen ZweckenT81– Komplikationen bei Eingriffen, anderenorts nicht klassifiziertT82– Komplikationen durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den GefäßenT83– Komplikationen durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im UrogenitaltraktT84– Komplikationen durch orthopädische Endoprothesen, Implantate oder TransplantateT85– Komplikationen durch sonstige interne Prothesen, Implantate oder TransplantateT86– Versagen und Abstoßung von transplantierten Organen und GewebenT87– Komplikationen, die für Replantation und Amputation bezeichnend sindT88– Sonstige Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, anderenorts nicht klassifiziert
Exklusion
- Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Anpassen und Einstellen von Ektoprothesen
Z44.- - Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Verschluss eines äußeren Stomas
Z43.- - Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Vorhandensein einer künstlichen Körperöffnung
Z93.- - Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen während der Schwangerschaft, der Geburt oder des Wochenbettes
O00-O99 - Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Austritt von Liquor cerebrospinalis nach Lumbalpunktion
G97.0 - Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Funktionsstörung nach Kolostomie
K91.4 - Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Funktionsstörungen nach kardiochirurgischem Eingriff
I97.0-I97.1 - Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Lymphödem nach (partieller) Mastektomie
I97.2- - Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Postlaminektomie-Syndrom, anderenorts nicht klassifiziert
M96.1 - Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes
E86-E87 - Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Syndrom der blinden Schlinge nach chirurgischem Eingriff
K91.2 - Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Syndrome des operierten Magens
K91.1 - Unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln und Drogen
A00-R99T78.- - Verbrennungen oder Verätzungen durch lokale Applikationen und Bestrahlung
T20-T32 - Vergiftung durch und toxische Wirkungen von Arzneimitteln, Drogen und chemische Substanzen
T36-T65
Kodierhinweis
- Für den Gebrauch dieser Kategorien in der stationären Versorgung sind die Deutschen Kodierrichtlinien heranzuziehen.
- Sollen die eingesetzten Hilfsmittel oder die näheren Umstände angegeben werden, sind zusätzliche Schlüsselnummern (Kapitel XX) zu benutzen.
- Soll der Infektionserreger angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (
B95-B98) zu benutzen.
Vererbt von XIX: Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen
Exklusion
Einführung
- In diesem Kapitel wird Teil S zur Kodierung unterschiedlicher Verletzungen einzelner Körperregionen benutzt. Teil T dient zur Kodierung von Verletzungen mehrerer oder nicht näher bezeichneter Körperregionen, aber auch zur Verschlüsselung von Vergiftungen sowie von bestimmten anderen Folgen äußerer Ursachen. In der Überschrift von Kategorien, die Verletzungen mehrerer Lokalisationen aufführen, bedeutet das Wort "mit", dass beide Regionen betroffen sind, während das Wort "und" bedeutet, dass eine der beiden oder beide Regionen betroffen sind. Das Prinzip der multiplen Verschlüsselung von Verletzungen sollte befolgt werden, wo immer dies möglich ist. Kombinationskategorien für multiple Verletzungen sollen benutzt werden, wenn die einzelnen Zustände unzureichend bezeichnet sind oder wenn zur primären Klassifizierung die Angabe einer einzelnen Schlüsselnummer geeigneter erscheint. Ansonsten sollten die einzelnen Verletzungen getrennt verschlüsselt werden. Die Regeln und Richtlinien zur Verschlüsselung der Morbidität oder Mortalität in Band 2 (Regelwerk) sollten ebenfalls herangezogen werden. Teil S und die Schlüsselnummern
T00-T14sowieT90-T98enthalten auf der dreistelligen Ebene die Art der Verletzung, wie nachstehend aufgeführt: Oberflächliche Verletzung , einschließlich: Blasenbildung (nichtthermisch) Insektenbiss oder -stich (ungiftig) Prellung [Kontusion], einschließlich Quetschwunde und Hämatom Schürfwunde Subkutanes (geschlossenes) Décollement Verletzung durch oberflächlichen Fremdkörper (Splitter) ohne größere offene Wunde Offene Wunde , einschließlich: Risswunde Schnittwunde Stichwunde: mit (penetrierendem) Fremdkörper (außer bei Beteiligung tieferer Strukturen) o.n.A. Tierbiss Fraktur , einschließlich: Dislokationsfraktur Geschlossene: einfache Fraktur eingekeilte Fraktur Elevationsfraktur Fissur Grünholzfraktur Impressionsfraktur Längsfraktur Spiralfraktur Torsionsfraktur traumatische Epiphysenlösung Trümmerfraktur mit oder ohne verzögerte Heilung - Knochenkontusion [bone bruise] - Für den Gebrauch der entsprechenden Kategorien sind in der stationären Versorgung die Deutschen Kodierrichtlinien heranzuziehen.
- Luxationsfraktur Offene: Durchspießungsfraktur Fraktur mit Fremdkörper infizierte Fraktur komplizierte Fraktur Lochfraktur Schussfraktur mit oder ohne verzögerte Heilung Exkl.: Frakturheilung in Fehlstellung
M84.0- Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose]M84.1- Pathologische FrakturM84.4- Pathologische Fraktur bei OsteoporoseM80.-StressfrakturM84.3- Luxation, Verstauchung und Zerrung , einschließlich: Abriss Distorsion Riss Traumatisch: Hämarthros Riss Ruptur Subluxation Verstauchung Zerrung Gelenk (-Kapsel) Knorpel Ligament Verletzung der Nerven und des Rückenmarkes , einschließlich: Kontinuitätsverletzung des Rückenmarkes und der Nerven Rückenmarkläsion, komplett oder inkomplett Traumatisch: Hämatomyelie Lähmung (vorübergehend) Nervendurchtrennung Paraplegie Tetraplegie Verletzung von Blutgefäßen , einschließlich: Abriss Riss Schnittverletzung Traumatisch: Aneurysma oder Fistel (arteriovenös) arterielles Hämatom Ruptur Blutgefäße - Verletzung von Muskeln und Sehnen , einschließlich: Abriss Riss Schnittverletzung Traumatische Ruptur Verstauchung Zerrung Sehne, Muskel oder Faszie
- Zerquetschung , einschließlich: Crush-Verletzung Zermalmung Traumatische Amputation Verletzung innerer Organe , einschließlich: Explosionstrauma Kontusion Prellung Rissverletzung Traumatisch: Hämatom Riss Ruptur Stichverletzung Zerquetschung innere Organe Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen
Teil von: XIX: Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen