1-995.2

OPS 2026

Untersuchung auf abnorme DNA-Methylierungsmuster

OPS-Hinweise

  • § 17 KHG: gültig nach § 17b und § 17d KHG

Untergeordnete Codes

  • 1-995.20 – Analyse von 1 Zielstruktur
  • 1-995.21 – Analyse von 2 bis 3 Zielstrukturen
  • 1-995.22 – Analyse von 4 bis 10 Zielstrukturen
  • 1-995.23 – Analyse von 11 oder mehr Zielstrukturen

Geschwistercodes

  • 1-995.0 – Untersuchung auf chromosomale Alterationen/Aberrationen
  • 1-995.1 – Untersuchung auf Genmutationen
  • 1-995.3 – Klonalitätsanalyse

Inklusionen

  • Methylierung eines CpG (z.B. MLH1-Promoter/Enhancer)

Übernommen von 1-995: (Gezielte) Analyse genetischer Veränderungen in soliden bösartigen Neubildungen

Inklusionen

  • Analyse von Tumor- oder Zellmaterial aus Primärtumor und Metastasen zur molekularen Charakterisierung, Therapieplanung oder -steuerung

Exklusionen

  • Komplexe neuropädiatrische Diagnostik mit erweiterter genetischer Diagnostik 1-942.2
  • Basisdiagnostik bei unklarem Symptomkomplex bei Neugeborenen, Säuglingen und Kindern mit erweiterter genetischer Diagnostik 1-944.1 ff.
  • Molekulares Monitoring der Resttumorlast [MRD] 1-991 ff.
  • Diagnostik von Tumorprädispositionssyndromen in der Keimbahn
  • Histologische Untersuchungen eines Materials ohne topographische oder pathogenetische Beziehung zum Krankheitsprozess
  • Hochdurchsatz-Sequenzierungsverfahren [NGS] zur Analyse genetischer Veränderungen bei/in soliden bösartigen Neubildungen 1-996 ff.
  • DNA-methylierungsspezifische Hochdurchsatzverfahren (Array- oder NGS-basiert) zur Analyse epigenetischer Veränderungen bei/in soliden bösartigen Neubildungen 1-997 ff.

Hinweise

  • Bei der kombinierten Durchführung von Analysen genetischer Veränderungen und Genexpressionsanalysen sind ein Kode aus 1-992 ff. und ein Kode aus 1-995 ff. anzugeben
  • Für die Bestimmung der Anzahl der Zielstrukturen sind für jede durchgeführte Analyse die gemäß klinischer Indikation zu untersuchenden Mutationen zu zählen
  • Die Aufbereitung und Präanalytik des Tumormaterials oder der Biopsate und zusätzliche Untersuchungen zur Amplifikations-, Kontaminations- oder Identitätskontrolle sind im Kode enthalten und nicht gesondert zu kodieren
  • Bei Analysen tumorgenetischer Veränderungen, die zur Identifikation von Mutationen für eine gezielte medikamentöse Arzneimitteltherapie durchgeführt werden, können diese Kodes nur für die Diagnostik in Bezug auf die zugelassenen Anwendungsgebiete der jeweiligen Arzneimittel angegeben werden

Teil von: 1-995: (Gezielte) Analyse genetischer Veränderungen in soliden bösartigen Neubildungen › 1-99: Andere diagnostische Maßnahmen und Zusatzinformationen zu diagnostischen Maßnahmen › 1-90...1-99: Andere diagnostische Maßnahmen › 1: DIAGNOSTISCHE MASSNAHMEN