5-429.jOPS 2026
Maßnahmen bei selbstexpandierender Prothese
Untergeordnete Codes
5-429.j0– Einlegen oder Wechsel, offen chirurgisch, eine Prothese ohne Antirefluxventil5-429.j1– Einlegen oder Wechsel, endoskopisch, eine Prothese ohne Antirefluxventil5-429.j2– Entfernung5-429.j3– Einlegen oder Wechsel, offen chirurgisch, zwei Prothesen ohne Antirefluxventil5-429.j4– Einlegen oder Wechsel, endoskopisch, zwei Prothesen ohne Antirefluxventil5-429.j9– Einlegen oder Wechsel, offen chirurgisch, mehr als zwei Prothesen ohne Antirefluxventil5-429.ja– Einlegen oder Wechsel, endoskopisch, mehr als zwei Prothesen ohne Antirefluxventil5-429.jb– Einlegen oder Wechsel, offen chirurgisch, eine Prothese mit Antirefluxventil5-429.jc– Einlegen oder Wechsel, endoskopisch, eine Prothese mit Antirefluxventil5-429.jd– Einlegen oder Wechsel, offen chirurgisch, zwei Prothesen, eine davon mit Antirefluxventil5-429.je– Einlegen oder Wechsel, endoskopisch, zwei Prothesen, eine davon mit Antirefluxventil5-429.jf– Einlegen oder Wechsel, offen chirurgisch, mehr als zwei Prothesen, eine davon mit Antirefluxventil5-429.jg– Einlegen oder Wechsel, endoskopisch, mehr als zwei Prothesen, eine davon mit Antirefluxventil5-429.jh– Wiedereröffnung, endoskopisch5-429.jx– Sonstige
Geschwistercodes
5-429.0– Anlegen einer ösophagotrachealen Fistel5-429.1– (Endoskopische) Sklerosierung von Ösophagusvarizen5-429.2– Umstechung von Ösophagusvarizen5-429.3– Sperr-Operation5-429.4– Naht, primär5-429.5– Sprengung der Kardia (transluminal)5-429.7– Ballondilatation5-429.8– Bougierung5-429.a– (Endoskopische) Ligatur (Banding) von Ösophagusvarizen5-429.c– Endo-Loop5-429.d– Endoskopisches Clippen5-429.e– Endoskopische Injektion5-429.h– Endoskopisches Einbringen eines strahlenden Applikators5-429.k– Maßnahmen bei nicht selbstexpandierender Prothese5-429.m– Endoskopische Antirefluxverfahren5-429.n– Verschluss einer chirurgisch angelegten ösophagotrachealen Fistel5-429.p– Implantation oder Wechsel eines magnetischen Antirefluxsystems5-429.q– Revision oder Entfernung eines magnetischen Antirefluxsystems5-429.r– Implantation eines Antireflux-Stimulationssystems5-429.s– (Teil-)Wechsel eines Antireflux-Stimulationssystems5-429.t– Entfernung eines Antireflux-Stimulationssystems5-429.u– Endoskopische(r) Geweberaffung oder Gewebeverschluss5-429.v– Endoskopische Blutstillung durch Auftragen von Substanzen5-429.w– Endoskopische Entfernung von Clips durch elektrische Desintegration5-429.x– Sonstige5-429.y– N.n.bez.
Übernommen von 5-429: Andere Operationen am Ösophagus
Exklusionen
- Endoskopische Fremdkörperentfernung 8-100.6 8-100.7
- Tamponade einer Ösophagusblutung 8-501
Hinweise
- Weitere Operationen am Ösophagus sind unter 5-42a ff. zu finden
Übernommen von 5-42: Operationen am Ösophagus
Hinweise
- Die Verwendung eines Einmal-Endoskops ist zusätzlich zu kodieren 5-54a.2 ff.
Übernommen von 5-42...5-54: Operationen am Verdauungstrakt
Hinweise
- Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-984
- Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-985 ff.
- Die Anwendung minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-986 ff.
- Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren 5-981
- Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren 5-982 ff.
- Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-983
- Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren 5-995
- Die Verwendung von Membranen oder sonstigen Materialien zur Prophylaxe von Adhäsionen ist zusätzlich zu kodieren 5-933 ff.
- Der Begriff "(ungecoverter) Stent" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand aus einem gas- und flüssigkeitsdurchlässigem Geflecht besteht
- Der Begriff "Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand gas- und flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Flüssigkeit kann sowohl über das zentrale Lumen als auch über die außenliegenden Lumenflächen geführt werden (z.B. über Spiralkanäle)
- Der Begriff "(gecoverte) Stent-Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf Implantate, die die Eigenschaften von Stents und Prothesen kombinieren. Ihre Seitenwand ist gas- und flüssigkeitsundurchlässig
Verweise auf diesen Code
5-42a.1(Hinweise): Die Verwendung einer selbstexpandierenden Prothese ist gesondert zu kodieren 5-429.j ff.
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