5-496.9

OPS 2026

Implantation eines künstlichen Analsphinkters

OPS-Hinweise

  • § 17 KHG: gültig nach § 17b und § 17d KHG

Untergeordnete Codes

Geschwistercodes

  • 5-496.0 – Naht (nach Verletzung)
  • 5-496.1 – Cerclage
  • 5-496.2 – Sphinkteromyektomie
  • 5-496.3 – Sphinkterplastik
  • 5-496.4 – Erweiterungsplastik
  • 5-496.5 – Grazilisplastik
  • 5-496.a – Wechsel eines künstlichen Analsphinkters und seiner Komponenten
  • 5-496.b – Entfernung eines künstlichen Analsphinkters
  • 5-496.c – Implantation, Wechsel oder Entfernung von selbstexpandierenden Implantaten im intersphinktären Raum
  • 5-496.x – Sonstige
  • 5-496.y – N.n.bez.

Übernommen von 5-496: Rekonstruktion des Anus und des Sphinkterapparates

Inklusionen

  • Sekundäre plastische Rekonstruktion bei Analatresie

Exklusionen

  • Primäre plastische Rekonstruktion bei Analatresie 5-495 ff.

Übernommen von 5-42...5-54: Operationen am Verdauungstrakt

Hinweise

  • Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-984
  • Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-985 ff.
  • Die Anwendung minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-986 ff.
  • Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren 5-981
  • Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren 5-982 ff.
  • Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-983
  • Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren 5-995
  • Die Verwendung von Membranen oder sonstigen Materialien zur Prophylaxe von Adhäsionen ist zusätzlich zu kodieren 5-933 ff.
  • Der Begriff "(ungecoverter) Stent" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand aus einem gas- und flüssigkeitsdurchlässigem Geflecht besteht
  • Der Begriff "Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand gas- und flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Flüssigkeit kann sowohl über das zentrale Lumen als auch über die außenliegenden Lumenflächen geführt werden (z.B. über Spiralkanäle)
  • Der Begriff "(gecoverte) Stent-Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf Implantate, die die Eigenschaften von Stents und Prothesen kombinieren. Ihre Seitenwand ist gas- und flüssigkeitsundurchlässig

Teil von: 5-496: Rekonstruktion des Anus und des Sphinkterapparates › 5-49: Operationen am Anus › 5-42...5-54: Operationen am Verdauungstrakt › 5: OPERATIONEN