5-530.8OPS 2026
Bei Rezidiv, offen chirurgisch, mit Darmresektion, ohne zusätzliche Laparotomie
Geschwistercodes
5-530.0– Offen chirurgisch, ohne plastischen Bruchpfortenverschluss5-530.1– Offen chirurgisch, mit plastischem Bruchpfortenverschluss5-530.3– Mit alloplastischem, allogenem oder xenogenem Material5-530.4– Offen chirurgisch, mit Darmresektion, ohne zusätzliche Laparotomie5-530.5– Bei Rezidiv, offen chirurgisch, mit plastischem Bruchpfortenverschluss5-530.7– Bei Rezidiv, mit alloplastischem, allogenem oder xenogenem Material5-530.9– Laparoskopisch, ohne plastischen Bruchpfortenverschluss5-530.x– Sonstige5-530.y– N.n.bez.
Übernommen von 5-530: Verschluss einer Hernia inguinalis
Inklusionen
- Verschluss eines offenen Processus vaginalis peritonei und einer kongenitalen Hydrocele testis
Hinweise
- Unter Rezidiv ist hier ein Wiederauftreten nach operativem Hernienverschluss zu verstehen, nicht jedoch eine erneute Hernierung nach konservativer Reposition
Übernommen von 5-42...5-54: Operationen am Verdauungstrakt
Hinweise
- Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-984
- Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-985 ff.
- Die Anwendung minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-986 ff.
- Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren 5-981
- Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren 5-982 ff.
- Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-983
- Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren 5-995
- Die Verwendung von Membranen oder sonstigen Materialien zur Prophylaxe von Adhäsionen ist zusätzlich zu kodieren 5-933 ff.
- Der Begriff "(ungecoverter) Stent" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand aus einem gas- und flüssigkeitsdurchlässigem Geflecht besteht
- Der Begriff "Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand gas- und flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Flüssigkeit kann sowohl über das zentrale Lumen als auch über die außenliegenden Lumenflächen geführt werden (z.B. über Spiralkanäle)
- Der Begriff "(gecoverte) Stent-Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf Implantate, die die Eigenschaften von Stents und Prothesen kombinieren. Ihre Seitenwand ist gas- und flüssigkeitsundurchlässig
Synonyme
- Offene Leistenhernienreparation bei Rezidiv mit Darmresektion ohne zusätzliche Laparotomie
- Offener Verschluss einer Hernia inguinalis bei Rezidiv mit Darmresektion ohne zusätzliche Laparotomie
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