5-79c

OPS 2026

Andere Reposition von Fraktur und Luxation

OPS-Hinweise

  • § 17 KHG: gültig nach § 17b und § 17d KHG

Untergeordnete Codes

  • 5-79c.0 – Reposition einer Fraktur durch intraossäre instrumentelle Aufrichtung

Geschwistercodes

  • 5-790 – Geschlossene Reposition einer Fraktur oder Epiphysenlösung mit Osteosynthese
  • 5-791 – Offene Reposition einer einfachen Fraktur im Schaftbereich eines langen Röhrenknochens
  • 5-792 – Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur im Schaftbereich eines langen Röhrenknochens
  • 5-793 – Offene Reposition einer einfachen Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens
  • 5-794 – Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens
  • 5-795 – Offene Reposition einer einfachen Fraktur an kleinen Knochen
  • 5-796 – Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur an kleinen Knochen
  • 5-797 – Offene Reposition einer Fraktur an Talus und Kalkaneus
  • 5-798 – Offene Reposition einer Beckenrand- und Beckenringfraktur
  • 5-799 – Offene Reposition einer Azetabulum- und Hüftkopffraktur mit Osteosynthese
  • 5-79a – Geschlossene Reposition einer Gelenkluxation mit Osteosynthese
  • 5-79b – Offene Reposition einer Gelenkluxation

Übernommen von 5-79: Reposition von Fraktur und Luxation

Exklusionen

  • Geschlossene Reposition ohne Osteosynthese 8-200 ff.
  • Frakturosteosynthese an der Wirbelsäule 5-83b ff.
  • Osteosynthese am knöchernen Thorax 5-346.c ff. 5-346.d ff. 5-346.e ff. 5-346.f ff. 5-349.0
  • Pseudarthrosebehandlung 5-782 ff. 5-784 ff. 5-93b ff. 5-789.c ff. 5-78a ff.
  • Knöcherne Refixation (Reinsertion) des Kreuzbandes 5-802.2 5-802.3
  • Knöcherne Refixation (Reinsertion) des Kapselbandapparates des Kniegelenkes 5-802.a 5-802.b
  • Refixation eines osteochondralen Fragmentes 5-801.3 ff. 5-812.3 ff.
  • Revision von Osteosynthesematerial mit Reosteosynthese 5-78a ff.
  • Osteosynthese einer Sakrumfraktur mit (Teil-)Fixierung des Osteosynthesematerials in der Lendenwirbelsäule 5-83b ff.

Hinweise

  • Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Wunddebridement 5-896 ff.
  • Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Gefäßnaht 5-388 ff.
  • Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Nervennaht 5-044 ff.
  • Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Kompartmentresektion 5-852.b ff.
  • Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Muskel- oder Sehnennaht 5-853.1 ff. 5-855.1 ff. 5-855.2 ff.
  • Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Muskel- oder Sehnennaht an der Hand 5-840.6 ff. 5-843.6
  • Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Weichteildeckung 5-90
  • Die Durchführung einer zweiten Osteosynthese, z.B. bei einer Zwei-Etagen-Fraktur, ist gesondert zu kodieren
  • Eine Mehrfragment-Fraktur wird als Fraktur mit mehr als zwei Fragmenten definiert. Dazu gehört auch eine Fraktur mit Biegungskeil. (Klein-)Fragmente, die bei der Säuberung des Frakturspaltes entfernt werden, sind nicht zu zählen. Eine Zwei-Etagen-Fraktur besteht dagegen aus zwei Frakturen an unterschiedlichen Lokalisationen des gleichen Knochens
  • Bei Fehlen der Angabe Einfach- oder Mehrfragment-Fraktur ist die Operation als Einfach-Fraktur zu kodieren
  • Die arthroskopisch assistierte Versorgung einer Fraktur ist zusätzlich zu kodieren 5-810.6 ff.
  • Die Durchführung einer Osteotomie ist gesondert zu kodieren 5-781 ff.
  • Eine Schraubenosteosynthese ist eine Osteosynthese, die nur mit einer oder mehreren Schrauben, ggf. mit zusätzlicher Unterlegscheibe, erfolgt
  • Eine Osteosynthese mittels (intramedullärem) Draht oder Zuggurtung/Cerclage ist eine Osteosynthese, die nur mit einem/einer oder mehreren (intramedullären) Drähten oder Zuggurtungen/Cerclagen, ggf. mit zusätzlicher Aufhängeschraube, erfolgt
  • Eine Plattenosteosynthese ist eine Osteosynthese, die mit einer Platte und den Schrauben, die zur Fixierung der Platte benötigt werden, erfolgt
  • Eine Plattenosteosynthese durch winkelstabile Platte ist eine Osteosynthese, bei der mindestens eine der zur Fixierung der Platte benötigten Schrauben winkelstabil eingebracht wird
  • Die Hämatomausräumung im Weichteilbereich bei einer Fraktur oder Luxation ist im Kode enthalten. Sie ist nur dann gesondert zu kodieren, wenn es sich um einen separaten Eingriff handelt
  • Ein durchgeführter alloplastischer Knochenersatz und die Verwendung des Zements bei einer Verbundosteosynthese sind gesondert zu kodieren 5-785 ff.
  • Aufwendige Gipsverbände sind gesondert zu kodieren 8-310 ff.
  • Eine durchgeführte Knochentransplantation und -transposition ist gesondert zu kodieren 5-784 ff.
  • Die Augmentation von Osteosynthesematerial ist zusätzlich zu kodieren 5-86a.3
  • Bei Verfahrenswechsel oder Wechsel von Teilen des Osteosynthesematerials sind die Entfernung des Osteosynthesematerials und die erneute Osteosynthese mit einem Kode aus 5-78a ff. oder bei Reposition einer Fraktur mit 5-79 zu kodieren
  • Die zugangsbedingte Darstellung eines Nerven ist nicht gesondert zu kodieren

Übernommen von 5-78...5-86: Operationen an den Bewegungsorganen

Hinweise

  • Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-984
  • Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-985 ff.
  • Die Anwendung von minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-986 ff.
  • Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren 5-981
  • Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren 5-982 ff.
  • Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-983
  • Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren 5-995
  • Die Anwendung eines OP-Roboters ist zusätzlich zu kodieren 5-987 ff.
  • Die Anwendung eines Navigationssystems ist zusätzlich zu kodieren 5-988 ff.
  • Die Art des verwendeten Knorpelersatz-, Knochenersatz- und Osteosynthesematerials ist zusätzlich zu kodieren, sofern dieses nicht schon im Kode selbst enthalten ist 5-931 ff.

Teil von: 5-79: Reposition von Fraktur und Luxation › 5-78...5-86: Operationen an den Bewegungsorganen › 5: OPERATIONEN