Klinische Notizen zu medizinischen Codes. KI-basiert. Kostenlos.

MedAPI.ai ist ein KI-gestützter Dienst für medizinisches Coding — per Websuche und REST-API. Gedeckte Vorschläge aus offiziellen Systematik-Inhalten, validiert gegen die autoritative Datenbank.

Codierungssysteme

Semantisches RAG-Retrieval, gedeckte Code-Vorschläge mit Confidence-Werten und Validierung gegen die autoritative Datenbank — über die unterstützten Codierungssysteme hinweg.

API

POST /api/code und GET /api/describe — Integration in KIS, Abrechnung und Forschung.

F10-F19

ICD-10-GM 2026

Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

Child codes

  • F10 – Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol
  • F11 – Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide
  • F12 – Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide
  • F13 – Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika
  • F14 – Psychische und Verhaltensstörungen durch Kokain
  • F15 – Psychische und Verhaltensstörungen durch andere Stimulanzien, einschließlich Koffein
  • F16 – Psychische und Verhaltensstörungen durch Halluzinogene
  • F17 – Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak
  • F18 – Psychische und Verhaltensstörungen durch flüchtige Lösungsmittel
  • F19 – Psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen

Exclusion

  • Schädlicher Gebrauch von nichtabhängigkeitserzeugenden Substanzen F55.-

Text

  • Dieser Abschnitt enthält eine Vielzahl von Störungen unterschiedlichen Schweregrades und mit verschiedenen klinischen Erscheinungsbildern; die Gemeinsamkeit besteht im Gebrauch einer oder mehrerer psychotroper Substanzen (mit oder ohne ärztliche Verordnung). Die verursachenden Substanzen werden durch die dritte Stelle, die klinischen Erscheinungsbilder durch die vierte Stelle kodiert; diese können je nach Bedarf allen psychotropen Substanzen zugeordnet werden. Es muss aber berücksichtigt werden, dass nicht alle Kodierungen der vierten Stelle für alle Substanzen sinnvoll anzuwenden sind. Die Identifikation der psychotropen Stoffe soll auf der Grundlage möglichst vieler Informationsquellen erfolgen, wie die eigenen Angaben des Patienten, die Analyse von Blutproben oder von anderen Körperflüssigkeiten, charakteristische körperliche oder psychische Symptome, klinische Merkmale und Verhalten sowie andere Befunde, wie die im Besitz des Patienten befindlichen Substanzen oder fremdanamnestische Angaben. Viele Betroffene nehmen mehrere Substanzarten zu sich. Die Hauptdiagnose soll möglichst nach der Substanz oder Substanzklasse verschlüsselt werden, die das gegenwärtige klinische Syndrom verursacht oder im Wesentlichen dazu beigetragen hat. Zusatzdiagnosen sollen kodiert werden, wenn andere Substanzen oder Substanzklassen aufgenommen wurden und Intoxikationen (vierte Stelle .0), schädlichen Gebrauch (vierte Stelle .1), Abhängigkeit (vierte Stelle .2) und andere Störungen (vierte Stelle .3-.9) verursacht haben. Nur wenn die Substanzaufnahme chaotisch und wahllos verläuft oder wenn Bestandteile verschiedener Substanzen untrennbar vermischt sind, soll mit "Störung durch multiplen Substanzgebrauch (F19.-)" kodiert werden.

Inherited from V: Psychische und Verhaltensstörungen

Inclusion

  • Störungen der psychischen Entwicklung.

Exclusion

  • Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind R00-R99

Part of: V: Psychische und Verhaltensstörungen