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Codierungssysteme

Semantisches RAG-Retrieval, gedeckte Code-Vorschläge mit Confidence-Werten und Validierung gegen die autoritative Datenbank — über die unterstützten Codierungssysteme hinweg.

API

POST /api/code und GET /api/describe — Integration in KIS, Abrechnung und Forschung.

XIX

ICD-10-GM 2026

Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen

Child codes

  • S00-S09 – Verletzungen des Kopfes
  • S10-S19 – Verletzungen des Halses
  • S20-S29 – Verletzungen des Thorax
  • S30-S39 – Verletzungen des Abdomens, der Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule und des Beckens
  • S40-S49 – Verletzungen der Schulter und des Oberarmes
  • S50-S59 – Verletzungen des Ellenbogens und des Unterarmes
  • S60-S69 – Verletzungen des Handgelenkes und der Hand
  • S70-S79 – Verletzungen der Hüfte und des Oberschenkels
  • S80-S89 – Verletzungen des Knies und des Unterschenkels
  • S90-S99 – Verletzungen der Knöchelregion und des Fußes
  • T00-T07 – Verletzungen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen
  • T08-T14 – Verletzungen nicht näher bezeichneter Teile des Rumpfes, der Extremitäten oder anderer Körperregionen
  • T15-T19 – Folgen des Eindringens eines Fremdkörpers durch eine natürliche Körperöffnung
  • T20-T32 – Verbrennungen oder Verätzungen
  • T33-T35 – Erfrierungen
  • T36-T50 – Vergiftungen durch Arzneimittel, Drogen und biologisch aktive Substanzen
  • T51-T65 – Toxische Wirkungen von vorwiegend nicht medizinisch verwendeten Substanzen
  • T66-T78 – Sonstige und nicht näher bezeichnete Schäden durch äußere Ursachen
  • T79-T79 – Bestimmte Frühkomplikationen eines Traumas
  • T80-T88 – Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, anderenorts nicht klassifiziert
  • T89-T89 – Sonstige Komplikationen eines Traumas, anderenorts nicht klassifiziert
  • T90-T98 – Folgen von Verletzungen, Vergiftungen und sonstigen Auswirkungen äußerer Ursachen

Exclusion

  • Geburtstrauma beim Neugeborenen P10-P15
  • Frakturheilung in Fehlstellung M84.0-
  • Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] M84.1-
  • Pathologische Fraktur M84.4-
  • Pathologische Fraktur bei Osteoporose M80.-
  • Stressfraktur M84.3-
  • Verletzungen der Mutter unter der Geburt O70-O71

Introduction

  • In diesem Kapitel wird Teil S zur Kodierung unterschiedlicher Verletzungen einzelner Körperregionen benutzt. Teil T dient zur Kodierung von Verletzungen mehrerer oder nicht näher bezeichneter Körperregionen, aber auch zur Verschlüsselung von Vergiftungen sowie von bestimmten anderen Folgen äußerer Ursachen. In der Überschrift von Kategorien, die Verletzungen mehrerer Lokalisationen aufführen, bedeutet das Wort "mit", dass beide Regionen betroffen sind, während das Wort "und" bedeutet, dass eine der beiden oder beide Regionen betroffen sind. Das Prinzip der multiplen Verschlüsselung von Verletzungen sollte befolgt werden, wo immer dies möglich ist. Kombinationskategorien für multiple Verletzungen sollen benutzt werden, wenn die einzelnen Zustände unzureichend bezeichnet sind oder wenn zur primären Klassifizierung die Angabe einer einzelnen Schlüsselnummer geeigneter erscheint. Ansonsten sollten die einzelnen Verletzungen getrennt verschlüsselt werden. Die Regeln und Richtlinien zur Verschlüsselung der Morbidität oder Mortalität in Band 2 (Regelwerk) sollten ebenfalls herangezogen werden. Teil S und die Schlüsselnummern T00-T14 sowie T90-T98 enthalten auf der dreistelligen Ebene die Art der Verletzung, wie nachstehend aufgeführt: Oberflächliche Verletzung , einschließlich: Blasenbildung (nichtthermisch) Insektenbiss oder -stich (ungiftig) Prellung [Kontusion], einschließlich Quetschwunde und Hämatom Schürfwunde Subkutanes (geschlossenes) Décollement Verletzung durch oberflächlichen Fremdkörper (Splitter) ohne größere offene Wunde Offene Wunde , einschließlich: Risswunde Schnittwunde Stichwunde: mit (penetrierendem) Fremdkörper (außer bei Beteiligung tieferer Strukturen) o.n.A. Tierbiss Fraktur , einschließlich: Dislokationsfraktur Geschlossene: einfache Fraktur eingekeilte Fraktur Elevationsfraktur Fissur Grünholzfraktur Impressionsfraktur Längsfraktur Spiralfraktur Torsionsfraktur traumatische Epiphysenlösung Trümmerfraktur mit oder ohne verzögerte Heilung
  • Knochenkontusion [bone bruise] - Für den Gebrauch der entsprechenden Kategorien sind in der stationären Versorgung die Deutschen Kodierrichtlinien heranzuziehen.
  • Luxationsfraktur Offene: Durchspießungsfraktur Fraktur mit Fremdkörper infizierte Fraktur komplizierte Fraktur Lochfraktur Schussfraktur mit oder ohne verzögerte Heilung Exkl.: Frakturheilung in Fehlstellung M84.0- Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] M84.1- Pathologische Fraktur M84.4- Pathologische Fraktur bei Osteoporose M80.- Stressfraktur M84.3- Luxation, Verstauchung und Zerrung , einschließlich: Abriss Distorsion Riss Traumatisch: Hämarthros Riss Ruptur Subluxation Verstauchung Zerrung Gelenk (-Kapsel) Knorpel Ligament Verletzung der Nerven und des Rückenmarkes , einschließlich: Kontinuitätsverletzung des Rückenmarkes und der Nerven Rückenmarkläsion, komplett oder inkomplett Traumatisch: Hämatomyelie Lähmung (vorübergehend) Nervendurchtrennung Paraplegie Tetraplegie Verletzung von Blutgefäßen , einschließlich: Abriss Riss Schnittverletzung Traumatisch: Aneurysma oder Fistel (arteriovenös) arterielles Hämatom Ruptur Blutgefäße
  • Verletzung von Muskeln und Sehnen , einschließlich: Abriss Riss Schnittverletzung Traumatische Ruptur Verstauchung Zerrung Sehne, Muskel oder Faszie
  • Zerquetschung , einschließlich: Crush-Verletzung Zermalmung Traumatische Amputation Verletzung innerer Organe , einschließlich: Explosionstrauma Kontusion Prellung Rissverletzung Traumatisch: Hämatom Riss Ruptur Stichverletzung Zerquetschung innere Organe Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen