5-50OPS 2026
Operationen an der Leber
Untergeordnete Codes
5-500– Inzision der Leber5-501– Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe der Leber (atypische Leberresektion)5-502– Anatomische (typische) Leberresektion5-503– Leberteilresektion und Hepatektomie (zur Transplantation)5-504– Lebertransplantation5-505– Rekonstruktion der Leber5-506– Implantation, Wechsel und Entfernung eines Katheterverweilsystems in Leberarterie und Pfortader (zur Chemotherapie) und offen chirurgische intrahepatische Chemoperfusion5-509– Andere Operationen an der Leber
Geschwistercodes
5-42– Operationen am Ösophagus5-43– Inzision, Exzision und Resektion am Magen5-44– Andere Operationen am Magen5-45– Inzision, Exzision, Resektion und Anastomose an Dünn- und Dickdarm5-46– Andere Operationen an Dünn- und Dickdarm und Zusatzinformationen zu Operationen am Darm5-47– Operationen an der Appendix5-48– Operationen am Rektum5-49– Operationen am Anus5-51– Operationen an Gallenblase und Gallenwegen5-52– Operationen am Pankreas5-53– Verschluss abdominaler Hernien5-54– Andere Operationen in der Bauchregion und Zusatzinformationen zu Operationen am Verdauungstrakt
Übernommen von 5-42...5-54: Operationen am Verdauungstrakt
Hinweise
- Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-984
- Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-985 ff.
- Die Anwendung minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-986 ff.
- Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren 5-981
- Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren 5-982 ff.
- Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-983
- Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren 5-995
- Die Verwendung von Membranen oder sonstigen Materialien zur Prophylaxe von Adhäsionen ist zusätzlich zu kodieren 5-933 ff.
- Der Begriff "(ungecoverter) Stent" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand aus einem gas- und flüssigkeitsdurchlässigem Geflecht besteht
- Der Begriff "Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand gas- und flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Flüssigkeit kann sowohl über das zentrale Lumen als auch über die außenliegenden Lumenflächen geführt werden (z.B. über Spiralkanäle)
- Der Begriff "(gecoverte) Stent-Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf Implantate, die die Eigenschaften von Stents und Prothesen kombinieren. Ihre Seitenwand ist gas- und flüssigkeitsundurchlässig
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