5-516OPS 2026
Andere Rekonstruktion der Gallengänge
Untergeordnete Codes
Geschwistercodes
5-510– Cholezystotomie und Cholezystostomie5-511– Cholezystektomie5-512– Biliodigestive Anastomose (von Ductus hepaticus, Ductus choledochus und Leberparenchym)5-513– Endoskopische Operationen an den Gallengängen5-514– Andere Operationen an den Gallengängen5-515– Exzision und Resektion von erkranktem Gewebe der Gallengänge5-517– Einlegen oder Wechseln von selbstexpandierenden Stents und Stent-Prothesen in die Gallengänge5-518– Operationen an Sphincter Oddi und Papilla duodeni major5-519– Andere Operationen an Gallenblase und Gallengängen
Inklusionen
- Einlage einer Gallengangs-/T-Drainage
Hinweise
- Eine intraoperative Cholangiographie durch Zugang im Rahmen einer Laparotomie oder Laparoskopie ist gesondert zu kodieren 3-13c.3
Übernommen von 5-51: Operationen an Gallenblase und Gallenwegen
Exklusionen
- Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie in Gallenblase und Gallengängen 8-111 ff.
Übernommen von 5-42...5-54: Operationen am Verdauungstrakt
Hinweise
- Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-984
- Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-985 ff.
- Die Anwendung minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-986 ff.
- Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren 5-981
- Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren 5-982 ff.
- Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren 5-983
- Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren 5-995
- Die Verwendung von Membranen oder sonstigen Materialien zur Prophylaxe von Adhäsionen ist zusätzlich zu kodieren 5-933 ff.
- Der Begriff "(ungecoverter) Stent" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand aus einem gas- und flüssigkeitsdurchlässigem Geflecht besteht
- Der Begriff "Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand gas- und flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Flüssigkeit kann sowohl über das zentrale Lumen als auch über die außenliegenden Lumenflächen geführt werden (z.B. über Spiralkanäle)
- Der Begriff "(gecoverte) Stent-Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf Implantate, die die Eigenschaften von Stents und Prothesen kombinieren. Ihre Seitenwand ist gas- und flüssigkeitsundurchlässig
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